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Ulcus cruris ("offenes Bein") - Hintergrund / Einleitung

Ulcus cruris ("offenes Bein")


Am Ulcus cruris, umgangssprachlich „offenes Bein“ genannt, leiden ca. 1,5-2,0 Millionen Menschen in Deutschland (ca. 1 % der Bevölkerung, 4-5 % der über 80-jährigen). Zur Behandlung von Ulcus cruris stehen viele verschiedene Optionen zur Verfügung.


Was ist Ulcus cruris? Was sind die Ursachen für ein „offenes Bein“?


Beim Ulcus cruris handelt es sich definitionsgemäß um einen Gewebedefekt verschiedener Ursache, der über die Basalmembran der Epidermis hinausreicht und mit der Ausbildung einer Narbe abheilt. In der Mehrzahl ist Ulcus cruris rein venös bedingt (72 %), 14 % der Ulcus cruris-Fälle sind sog. „Mischulzera“ mit sowohl venöser als auch arterieller Ursache, 8 % sind arteriell bedingt, 6 % haben andere Ursachen (z.B. entzündlich bedingt, rheumatisch, maligne).


Folglich ist bei einem „offenen Bein“ neben einer angemessenen Wundtherapie die Abklärung der Ursache dieser chronischen Wunde unabdingbar. Dies erfolgt mittels verschiedener apparativer Maßnahmen (z.B. Venendiagnostik inklusive farbcodierter Duplex-Sonographie; angiologische Untersuchung bis zur Angiographie und MR-Angiographie, Röntgenuntersuchungen).

Artikelinformationen zu Ulcus cruris ("offenes Bein")
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Prof. Dr. med. Stephan Grabbe

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