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Hyperhidrose (starkes Schwitzen) - Hintergrund / Einleitung

Hyperhidrose (starkes Schwitzen)


Unter dem Begriff Hyperhidrose wird der Zustand des vermehrten, also zu starken Schwitzens verstanden. Im Allgemeinen wird dabei zwischen der primären (lokalen) und der sekundären (generalisierten) Hyperhidrose unterschieden. Für die Behandlung von Hyperhidrose stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung, darunter etwa Botos-Spritzen in den Achsel-Bereich, die operative Entfernung der Schweißdrüsen oder die Verwendung Mitteln, die die Schweiß-Produktion hemmen.

Definition: Was ist Hyperhidrose eigentlich?


Als Hyperhidrose wird der Zustand des vermehrten (zu starken) Schwitzens bezeichnet. Wie schon am Wort zu erkennen, setzt sich dieses aus den folgenden Teilen zusammen: „hyper“ – mehr und „hidrose“ – schwitzen.

Zuerst sei jedoch erwähnt, dass Schwitzen eine lebenswichtige Funktion beim Menschen einnimmt. Es dient der körpereigenen Thermoregulation und ist somit ein wichtiger Faktor eines gut funktionierenden Organismus. Deshalb ist die Ausscheidung von Schweiß zuerst einmal ein nützlicher und natürlicher Vorgang. Sobald dies aber zu stark wird, hat dies für die Betroffenen oft starke Einschränkungen zur Folge.

Wie äußert sich Hyperhidrose?


Eine Diagnose wird meist vom Betroffenen selbst gestellt, da ein Gefühl des zu starken Schwitzens sehr subjektiv ist; was für den einen noch normal ist, kann für den anderen schon in seiner Lebensweise unangenehm sein. Meist tritt die Hyperhidrose lokal am Körper auf, d.h. an einzelnen Stellen wie z.B. unter den Achseln, an den Händen oder an den Füßen.

Welche Formen von Hyperhidrose gibt es?


Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen der primären und der sekundären Hyperhidrose. Die primäre (lokale) Hyperhidrose tritt an einzelnen Körperpartien auf und ist wissenschaftlich noch nicht zu 100 Prozent erforscht, wird aber meist auf eine Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems zurückgeführt. Starkes Schwitzen wird deswegen in stressigen oder unangenehmen Situationen verstärkt. Zu beobachten ist hier oft ein schwitzfreies Schlafen bei Nacht, das starke Schwitzen beginnt erst am Tag.

Bei der sekundären (generalisierten) Hyperhidrose beschreiben wir eine generelle Mehrproduktion an Schweiß, und zwar meist am ganzen Körper. Diese Variante kann viele Ursachen haben, wie z.B. hormonelle Störungen, Kreislaufprobleme, Adipositas, Arznei-Nebenwirkungen, etc. und sollte mit dem Arzt besprochen werden.

Artikelinformationen zu Hyperhidrose (starkes Schwitzen)
Autor
Claus Biechele

Apotheker Claus Biechele

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