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Bauchstraffung (Abdominoplastik) - Vorbereitungen

Welche Untersuchungen sind vor einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) notwendig?


Wesentlicher Bestandteil der Voruntersuchung ist, dass sich der Plastische Chirurg gerade bei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik), die nicht dringend erforderlich ist, Zeit für die traditionellen ärztlichen Handlungen wie Befragung und körperliche Untersuchung des entkleideten Patienten (!) im Stehen und Liegen nimmt. Diese klinische Untersuchung reicht meist zur Diagnosestellung aus.

Wichtig ist das Erkennen von Narben im Bauchbereich von etwaigen vorherigen Eingriffen. Dies kann eine Kontraindikation für die Bauchstraffung darstellen! Ebenso wichtig ist das Erkennen von verdeckten Brüchen (=Hernien), da dies unter Umständen eine weitere Diagnostik (Ultraschall oder Computertomographie) erfordern kann. Der BMI (body mass index) sollte erhoben werden, da stark übergewichtige Menschen keine geeigneten Patienten für eine Bauchstraffung sind. Diese Patienten sollten ggf. bei einer Diätberatung oder bei einem bariatrischen Chirurgen vorgestellt werden. Moderne Adipositaszentren halten die angesprochenen Kompetenzen alle vor.



Wie sieht die Vorbereitung auf eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) aus?


Liegt ein klarer Wunsch nach einer umfassenden und dauerhaften Verbesserung der Körperform im Bauchbereich vor, so bleibt keine Alternaive zur Bauchstraffung (Abdominoplastik), wobei aber die Technik und Planung in höchstem Maße individuell geschehen sollte. Wesentlich vor der Bauchstraffung ist die Demonstration von Narbenlänge und Positionierung, da hierfür unbedingt eine Akzeptanz vorhanden sein muss.

Wie vor jeder operativen Bauchstraffung sollte man sich vorher fit halten und in einem stabilen seelischen Zustand sein. Starke Gewichtsschwankungen sollten vor einer Bauchstraffung vermieden werden. Insbesondere sind Hungerkuren kurz vor der Bauchstraffung der Erholung nach dem Eingriff nicht zuträglich. Im Allgemeinen wird der Narkosearzt verlangen, dass der Patient vor der Bauchstraffung nüchtern ist.


Anästhesieformen und Krankenhausaufenthalt bei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik)


Die Bauchstraffung (Abdominoplastik) wird im Allgemeinen in Vollnarkose unter stationären Bedingungen durchgeführt. Eine Mini-Abdominoplastik kann auch in örtlicher Betäubung als ambulante Operation erfolgen.

Wird die Bauchstraffung stationär durchgeführt so erfolgt die Aufnahme im Allgemeinen am Operationstag direkt über den Operationsbereich, wo nach dem Umkleiden eine Beruhigungstablette („Prämedikation“) gegeben und ein Venenkatheder gelegt wird. Außer den üblichen persönlichen Utensilien müssen die eigenen Medikamente mitgebracht werden.

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