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Bauchstraffung (Abdominoplastik) - Nachbehandlung

Nachbehandlung nach einer Bauchstraffung (Abdominoplastik)


Bei einer ambulanten Bauchstraffung darf man am selben Tag keinesfalls am öffentlichen Verkehr teilnehmen und sollte abgeholt werden und über Nacht nicht alleine sein. Übermäßige körperliche Anstrengung sollten in den ersten 14 Tagen nach einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) vermieden werden. Man sollte berufabhängig für mindestens diesen Zeitraum Urlaub nehmen.

Die operative Bauchstraffung wird im Allgemeinen gut vertragen. Die Bauchmuskelraffung kann gelegentlich als schmerzhaft erlebt werden. Dies ist mit den üblichen Analgetika aber gut zu behandeln. Durch den etwas eingeengten Bauchraum kann der Appetit für einige Tage leicht beeinträchtigt sein; dies ist aber praktisch nie ein längerfristiges Problem. Die Patienten werden am OP Tag bereits mobilisiert und können mit Hilfe auf die Toilette gehen. Die Drainagen werden 2 bis 3 Tage nach der Bauchstraffung entfernt. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt üblicherweise auch die Entlassung. Gelegentlich kann auch bei gutem Befinden, aber noch hoher Sekretfördermenge eine Entlassung mit noch liegenden Drainagen geschehen. Ein leicht gebücktes Stehen und Laufen ist für etwa 10 Tage nach der Bauchstraffung normal. Nach 14 Tagen erfolgt der Fadenzug und nach 6 Wochen das Ende der Kompressionsbehandlung mittels Bauchbinde.

Spätestens 6 bis 8 Wochen nach der Bauchstraffung (Abdominoplastik) sollte man in der Lage sein, weitgehend allen körperlichen Aktivitäten einschließlich Sport nachzugehen, wobei allerdings Sauna und Sonnenbaden mehrere Wochen vermieden werden sollten. 6 Monate nach der Bauchstraffung erfolgt eine abschließende Kontrolle. Gelegentlich wird hier ein Termin für eine kleine Korrektur der Narbe vereinbart.

Kosten einer Bauchstraffung (Abdominoplastik)


Die reinen Operationskosten einer Bauchstraffung (inkl. MWSt.) liegen zwischen 5.500 und 7.000 Euro. Hinzu kommen ggf. die Narkosekosten und die stationären Betreuungskosten. Erfolgt die operative Bauchstraffung (Abdominoplastik) nur aus ästhetischen Gründen, übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten nicht. Dies trifft im Falle behandlungsbedürftiger Komplikationen mit Krankheitswert auch für deren Folgekosten zu, wogegen man sich aber gesondert versichern kann.


Liegt eine Funktionsbeeinträchtigung vor (gigantische Hautfettschürze, Intertrigo=Hautentzündung, Rückenschmerzen) können die Kosten für eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) unter Umständen nach vorheriger Prüfung durch den Kostenträger übernommen werden. Hierzu ist im Allgemeinen eine vorherige Begutachtung durch den MDK (medizinischen Dienst der Krankenkassen) erforderlich.

Fazit


Eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) ist für Patienten, die an dem Erscheinungsbild ihrer erschlafften Bauchdecke stark leiden, alternativlos. Die Zufriedenheitsrate mit einer Bauchstraffung ist auch im Vergleich zu anderen ästhetischen Operationen sehr hoch.

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